Hybrid-IT & On-Premises.
Bewährtes weiterbetreiben. Bremsen lösen.
Active Directory, Windows Server, Entra Connect, VPN und Fileserver: Wir modernisieren gewachsene Infrastrukturen schrittweise und verbinden sie sauber mit der Cloud – ohne Betriebsunterbrechung und ohne Dogma, was in die Cloud „muss".
Cloud-only ist ein Werkzeug.
Kein Selbstzweck.
Nicht jedes Unternehmen gehört komplett in die Cloud. Wer lokale Produktionssysteme, ERP-Datenbanken oder Anwendungen mit Kerberos-Abhängigkeit betreibt, hat gute Gründe für On-Premises-Komponenten. Das falsche Ziel ist nicht der hybride Betrieb, sondern das unverwaltete Nebeneinander: ein Active Directory, das niemand mehr pflegt, neben einem Tenant, den niemand versteht.
Wir arbeiten seit über zehn Jahren in genau solchen Umgebungen und modernisieren nicht per Kahlschlag, sondern schrittweise: Das AD wird gehärtet, die Synchronisation sauber aufgesetzt, jede Ablösung anhand nachvollziehbarer Kriterien entschieden. Wie die Cloud-Seite dazu aussieht, zeigt unsere Microsoft-365-Beratung.
Was wir in gewachsenen Serverräumen vorfinden.
Domain Controller aus dem erweiterten Support
Die Domain Controller laufen auf einer Windows-Server-Version, deren Support laut den offiziellen Microsoft-Lifecycle-Daten endet oder bereits beendet ist. Jede neue Schwachstelle bleibt dauerhaft offen – auf dem System, das alle Identitäten verwaltet.
Entra Connect: eingerichtet und vergessen
Die Synchronisation läuft seit Jahren unbeachtet: veraltete Version, ungelesene Sync-Fehler, Konfigurationsentscheidungen, die keiner mehr begründen kann. Dabei ist Entra Connect die Brücke zwischen beiden Identitätswelten – und damit sicherheitskritisch.
VPN-Flickwerk statt Fernzugriffskonzept
Über die Jahre kamen Einzellösungen dazu: Hardware-Appliance hier, Software-Client dort, Sonderzugänge für Dienstleister. Niemand weiß mehr genau, wer von außen worauf zugreifen kann.
Fileserver ohne Berechtigungskonzept
Freigaben mit Vollzugriff für „Jeder", verschachtelte Gruppen aus drei Administratoren-Generationen, direkte Benutzerberechtigungen mittendrin. Wer worauf zugreifen darf, lässt sich nicht mehr beantworten – spätestens beim ersten Audit ein Problem.
Hybrid-IT & On-Premises im Detail.
Active-Directory-Modernisierung
Saubere OU-Struktur, Konsolidierung gewachsener Gruppenrichtlinien und Admin-Tiering, das administrative Konten nach Schutzbedarf trennt. Das AD wird wieder wartbar – und deutlich schwerer anzugreifen.
Entra Connect & Cloud Sync
Aufbau oder Sanierung der Synchronisation – mit begründeter Entscheidung zwischen Password Hash Sync und Pass-through Authentication, sauberem Sync-Scope und dokumentierter Konfiguration.
Windows-Server-Lifecycle
Migration von Serverrollen auf aktuelle Windows-Server-Versionen – als Neuaufbau mit schrittweisem Rollenumzug statt riskantem In-Place-Upgrade, das Altlasten und Konfigurationsleichen mitnimmt.
Always-On VPN mit Intune
Fernzugriff, der ohne Zutun der Nutzer einfach da ist: Always-On VPN mit Zertifikatsauthentifizierung, ausgerollt und verwaltet über Microsoft Intune.
Fileserver: modernisieren oder ablösen
Entscheidung anhand klarer Kriterien – Dateigrößen, Anwendungszugriffe, Offline-Bedarf, Berechtigungsmodell: Der Fileserver bleibt mit tragfähigem Berechtigungskonzept, oder die Daten wandern strukturiert nach SharePoint.
Hybrid Identity & Single Sign-On
Eine führende Identität für lokale und Cloud-Ressourcen: Kerberos und moderne Authentifizierung nebeneinander, SSO über beide Welten und ein Plan, welche Systeme künftig direkt an Entra ID angebunden werden.
So modernisieren wir gewachsene Infrastrukturen.
Bestandsaufnahme
AD-Health-Check, Server-Inventar, Sync-Audit, Netzwerk und Fernzugriff – direkt aus den Systemen erhoben. Ergebnis: ein belastbares Lagebild mit priorisierten Risiken.
Zielbild & Roadmap
Was bleibt lokal, was geht in die Cloud, was wird abgelöst – jede Entscheidung mit Begründung. Die Roadmap ist in Etappen geschnitten, die einzeln Nutzen stiften.
Kritische Risiken zuerst
Ungepatchte Domain Controller, offene Fernzugänge und fehlende Trennung administrativer Konten warten nicht auf das Projektende. Solche Punkte härten wir vor dem eigentlichen Umbau.
Schrittweise Modernisierung
Rollenumzüge, Migrationen und neue Infrastruktur setzen wir in Wellen um – außerhalb der Kernarbeitszeit, mit Rückweg für jeden Schritt. Der Betrieb läuft durchgehend weiter.
Übergabe oder Betrieb
Jede Änderung ist dokumentiert, Ihr Team eingewiesen – oder wir betreuen die Umgebung dauerhaft weiter: Updates, Überwachung der Synchronisation und regelmäßige Reviews.
Häufige Fragen zu Hybrid-IT & On-Premises
Müssen wir komplett in die Cloud?
Nein. Cloud-only ist sinnvoll, wenn keine Anwendung mehr lokale Server benötigt. Maschinenanbindungen, ERP-Systeme mit lokalen Datenbanken oder Kerberos-Abhängigkeiten sind gute Gründe für On-Premises-Komponenten. Entscheidend ist, dass der hybride Zustand bewusst gestaltet ist: eine führende Identität, gepflegte Synchronisation und klare Zuständigkeiten – statt zwei Welten, die zufällig nebeneinander existieren.
Was passiert langfristig mit unserem Active Directory?
In den meisten hybriden Umgebungen bleibt das AD auf Jahre die führende Identitätsquelle – Microsoft entwickelt es kaum weiter, unterstützt es aber weiterhin. Wichtig ist der sichere Betrieb: aktuelle Domain Controller, Admin-Tiering, bereinigte Gruppenrichtlinien. Ob eine Ablösung durch Entra ID realistisch ist, hängt davon ab, welche Systeme noch Kerberos oder LDAP benötigen.
Unser Windows Server läuft aus dem Support – was nun?
Nicht aussitzen: Ohne Sicherheitsupdates wird jede neu entdeckte Schwachstelle zur dauerhaften Lücke – bei Domain Controllern besonders kritisch. Wir empfehlen in der Regel den Neuaufbau auf einer aktuellen Version mit schrittweisem Umzug der Rollen statt eines In-Place-Upgrades, bei dem Altlasten mitwandern. Der Betrieb läuft während der Migration weiter.
Password Hash Sync oder Pass-through Authentication – was ist besser?
Für die meisten Umgebungen ist Password Hash Sync die richtige Wahl: weniger Infrastruktur, Anmeldung auch bei Ausfall der Standortanbindung, und Schutzfunktionen wie die Erkennung geleakter Zugangsdaten stehen zur Verfügung. Pass-through Authentication bleibt sinnvoll, wenn Richtlinien die Speicherung von Passwort-Hashes in der Cloud ausschließen oder Anmeldungen zwingend lokal geprüft werden müssen.
Können Sie unsere bestehende Serverlandschaft übernehmen und betreuen?
Ja. Wir betreuen bestehende Infrastrukturen beim Kunden – Active Directory, Windows Server, Virtualisierung, Entra Connect und VPN – auch wenn wir sie nicht selbst aufgebaut haben. Am Anfang steht eine technische Bestandsaufnahme mit Dokumentation, danach übernehmen wir Updates, Überwachung und Weiterentwicklung. Die Systeme bleiben dabei bei Ihnen im Haus.
Angrenzende Baustellen, die wir mitdenken.
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Die Cloud-Seite Ihrer hybriden Umgebung: Tenant-Architektur, Entra ID, Exchange Online und Conditional Access.
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Zur Cybersecurity-SeiteGewachsene IT ist kein Makel. Unverwaltete schon.
Schildern Sie uns Ihre Infrastruktur – Sie bekommen eine ehrliche technische Einschätzung, was bleiben kann, was gehärtet werden muss und was in die Cloud gehört – ohne Migrationsdruck.